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Der Symptomcode

Hochgeschaukelte Empfindungen lösen Symptome aus


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Mit unseren Symptomen ist immer eine persönliche, unangenehme Empfindung verbunden.
Mit Aknepusteln etwa die Empfindung [:unattraktiv:], mit Rheuma z.B. die Empfindung [:blockiert:], mit einer Fieberblase z.B. die Empfindung [:ekelig:].

Man dachte bisher, die Symptome seien die Ursache der mit ihnen verbundenen unangenehmen persönlichen Empfindung. In Wirklichkeit ist es umgekehrt: Diese Empfindung ist nicht nur zuerst da, sondern ist auch die Ursache der Symptome. Es würde die Symptome ohne diese Empfindung nicht geben.
Unsere scheinbar aus dem Nichts gekommenen Symptome kommen daher nicht von außen - von einer unsichbaren, aus den Symptomen diagnostizierten Krankheit - sondern von innen: Von einer von uns selbst produzierten, hochgeschaukelten unangenehmen Empfindung, einem Symptomcode.

 

Sensationell: Symptomcode aktiviert Erreger

Dieser ursächliche Zusammenhang zwischen unseren Gefühlen und den dadurch ausgelösten Krankheitssymptomen ist nun ausgerechnet beim Thema Herpes, einer "Infektionskrankheit", wissenschaftlich belegt worden.

Forscher der Universität Trier zeigten Versuchspersonen, bei denen eine Empfindlichkeit auf das Gefühl "Ekel" bekannt war, Bilder mit verschmutzem Geschirr, schmutziger Wäsche und ähnlichem Inhalt. Eine Kontrollgruppe bekam hingegen angenehme Bilder zu sehen. Das Ergebnis: Während die Probanden in der Kontrollgruppe gesund blieben, entwickelten die Betrachter der Ekelfotos ausnahmslos Herpesbläschen.

www.wissenschaft.de/wissenschaft/hintergrund/246512.html

 

Meine Interpretation des Experiments

Das Immunsystem zieht auf das Signal durch den Symptomcode hin einen Erreger heran, um mit seiner Hilfe zu unserem Schutz aktiv zu werden. Es ist zuerst die Empfindung [:ekel:] da, und erst auf diese Information hin reagiert der Körper mit der Produktion von Herpesbläschen, um das als ekelig Empfundene abzustoßen. Immunsystem und Erreger arbeiten somit zusammen und das Signal, das beide vereint, ist eine entsprechende Empfindung, ein Symptomcode.

Ausserdem ist diese Reaktion mithilfe des Erregers, also die Infektion, nicht - wie es immer noch interpretiert wird - Zeichen einer Schwäche des Immunsystems, sondern im Gegenteil: Es ist ein Zeichen seiner vollen Kraft, Stärke und Funktionstüchtigkeit.

Sensationell
Das Experiment mit der Wirkung des Symptomcodes [:ekel:] ist dahingehend sensationell, da es beweist, dass Erreger - in diesem Fall Viren - nicht eigenständig agieren und willkürlich über uns herfallen, sondern erst auf eine entsprechende auslösende Empfindung aktiv werden. Die Erreger - in diesem Fall Herpesviren - sind erst durch diese von den Bildern ausgelöste Empfindung hin aktiv geworden. Es gab zu diesem Zeitpunkt keinen anderen Grund und keine andere Ursache für ihr Auftreten als die persönliche Empfindung [:ekel:]. Und diese ganz normale Empfindung [:ekel:] wird dadurch zu einem Grund für das Symptom Fieberblase: weil man diese Ekel-Empfindung aufgrund eines persönlichen Hohen Anspruchs - etwa "dass alles sauber und appetitlich ist" - als besonders unangenehm erlebt und sie als Bedrohung erkennt.

Durch dieses Experiment wird etwas belegt, mit dem niemand gerechnet hätte, nämlich, dass unsere Gefühle das triggernde Signal einer organischen Infektion mit Viren sein können und dass die Aktivität dieser Viren von einer persönlichen Empfindung gesteuert wird.
Noch dazu ist dieses Empfindungssignal, dieser Symptomcode allein durch Beobachten von entsprechenden Bildern ausgelöst worden, auf das der Körper dann mithilfe von Herpesbläschen reagiert hat.

 

Buch Der Symptomcode

Wenn es Sie interessiert, wie wir durch das Stellen persönlicher Hoher Ansprüche und das dadurch bedingte Hineinsteigern in unangenehme Gefühle unsere eigenen "Krankheiten" verursachen, könnte mein Buch "Der Symptomcode" für Sie das richtige sein.

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