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Interpretation

Noch mehr impfen!

Der scheinbar 'objektive' Impferfolg entsteht dadurch, indem man nach Beginn der Impfung ALLE mit der Impfung in Zusammenahng stehenden Ereignisse immer zugunsten der Impfung interpretiert:

Wenn nach Beginn der Impfung eine Krankheit in der Bevökerung zurückgeht, interpretiert man das bereits als Erfolg der Impfung. Auch wenn die Krankheit bereits vor Beginn der Impfung rückläufig war.

Wenn dieselbe Krankheit trotz Beginn der Impfung nicht weniger oder gar mehr wird, dann interpretiert man es so, dass eben noch nicht genug geimpft wurde.

Somit ist der Impferfolg vorprogrammiert.

Man kommt dann nie mehr auf die Idee, dass Impfen vielleicht mit dem Rückgang einer Infektionskrankheit in gar keinem ursächlichen Zusammenhang steht.
Genauso wie Nicht-Impfen in keinen Zusammnehang mit einem Anstieg einer bestimmten 'Krankheit' stehen muss.

Der Impferfolg entsteht somit einzig und allein dadurch, dass man alle mit dem Impfen in Zusammenhang stehenden Ereignisse immer zugunsten des Impfen interpretiert. Er ist damit ein Interpretationsschutz.


Ein Beispiel für solch einen interpretierten Impferfolg sind die FSME Zahlen (Hirnhautentzündung 'nach' Zeckenbiss) seit 1997 in Österreich:

Wenn die FSME Zahlen in einem Jahr zurückgehen, interpretiert man das als Erfolg der Impfung.
Wenn sie im nächsten Jahr um 500% (!!!, von 20 auf 100) ansteigen, interpretiert man das als Folge einer Impfmüdigkeit, Folge eines besonderen Zeckenjahres usw.

Dadurch, dass man davon ausgeht, dass die 'Zeckenimpfung' vor FSME schützt, kommt man nicht auf die Idee, das zu sehen, was diese Zahlen auch statistisch zeigen:

SIe zeigen KEINEN Trend.

Und kein Trend heißt: Wirkungslos.

Gemeldete FSME-Fälle in Österreich 1997-2006